Der Abend schien tatsächlich besser zu laufen, als ich es eigentlich gedacht hatte. Ich tanzte die meiste Zeit mit Nea, nachdem ihr Dom Nathan sich für einige Zeit verdünnisiert hatte, und als er wieder kam, kippte ich mir an der Bar ein paar stark alkoholische Drinks in den Mund. Glücklicherweise vertrug ich durch meine nächtlichen Ausflüge einiges und war noch nicht einmal wirklich betrunken, als jemand in ein Mikrofon räusperte und so die Aufmerksamkeit aller auf sich zog. Ein sehr großer und geschäftig wirkender Mann stand beim DJ und lächelte die Menge, deren Blicke auf ihm ruhten, an. Er sah definitiv nicht schlecht aus; langes, schwarzes Haar, das im Glanz der vielen Lichter fast blau wirkte. Ich konnte mir gut vorstellen, wie es unter dieser Kleidung aussah und musste ein kleines, versautes Grinsen unterdrücken. Tatsächlich, der Kerl gefiel mir. Nicht, dass ich vorhatte, ihn mir zu schnappen. Das war, trotz allem und immerhin, die BDSM-Szene.
"Guten Abend alle zusammen und Willkommen im Sinner's Night. Ich möchte bekanntgeben, dass jetzt alle Getränke auf Mr. Hart gehen und möchte sowohl im Namen meines Teams als auch im Namen von Mr. Hart und seiner Sub Mrs Neverland zum Geburtstag gratulieren. Genießen Sie den Abend!"
Ich sah mich um, doch Nea war nicht zu sehen, genausowenig wie ihr (unglaublich gut aussehender) Dom. Nun gut, bei ihnen konnte ich mich später bedanken. Ich bahnte mir meinen Weg durch die Menschenmassen und lächelte ein paar Leuten zu, die mir tatsächlich alles Gute wünschten; vielleicht Freunde von Nea, die wusste, wie ich aussah. Vielleicht hatte ich auch zu auffällig meine Lippen zu einem überraschten Grinsen verzogen. Auch egal - ich erreichte die Bar unbeschadet, zupfte mein schwarzes Kleid zurecht und ließ mich auf den Barhocker neben Mr. Chef fallen. Ich tippte gegen sein Glas und winkte dem Kellner, der sofort verstand und auch mir einen doppelten Whiskey hinstellte. Ich hob das Glas, um mit dem Chef anzustoßen. "Dankeschön für die nette Überraschung", war alles, was ich von mir gab. Kein Lächeln, nur ein Blick in sein Gesicht. Seine Augen waren verblüffend blau, solche Augen hatte ich noch nie gesehen. Schön waren sie, wie eisblaue Sterne in der Nacht.
Als er meinen Blick erwiderte, musste ich doch ein bisschen grinsen. Ja - das würde noch lustig werden heute.
Montag, 17. Dezember 2012
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Geburtstags....
...Überraschung
Nachdem ich mich angezogen hatte ging ich wieder runter in den Club. Es war mittlerweile richtig voll so wie jedem Abend nur das Heute etwas besonderes auf dem Plan stand. Ich ging hinüber in den VIP berreich und begrüßte meine Stammgäste sowie ihre Subs. Nathan -einer dieser Stammgäste- hatte mich im namen seiner Sub drum gebeten eine kleine Party für die beste Freundin der Sub zu organisieren und ich hatte zugestimmt. Immerhin würde er dafür zahlen und ich selbst musste es sowieso nicht organisieren. Ich redete kurz mit Nathan und ging dann zur Bar. Ich gab dem Barmann bescheid das ab nun alle getränke auf die Rechnung von Nathan gehen würden und ging dann zu meinem DJ um mir eines der Mikros zu nehmen. Als die Musik leiser gedreht wurde lächelte ich die Menge an deren blicke auf mir ruhten. "Guten Abend alle zusammen und willkommen im Sinner's Night. Ich möchte bekannt geben das ab jetzt alle Getränke auf Mr. Hart gehen und ich gratuliere sowohl im namen meines Teams und mir als auch im Namen von Mr. Hart und seiner Sub Ms. Neverland zu ihrem Geburtstag gratulieren. Genießen sie den Abend." ich lächelte, gab das Mikro wieder an Jason weiter der einen seiner sprüche abließ und die Musik wieder voll aufdrehte. Ich ging wieder zur Bar und bestellte mir einen doppelten Whiskey. Ich brauchte jemanden zum spielen...am besten jetzt.Dienstag, 11. Dezember 2012
Surprise, Surprise
Ich war nicht die Art Mensch, die sich wohl aus Freunden machte. Ich war gerne alleine, vor allem in meiner Wohnung, und ich hielt nicht viel davon, mit langweiligen Leuten irgendwelche Gespräche zu führen, die sowieso nur ermüdeten. Deshalb hatte ich eigentlich nicht viele Bekanntschaften, obwohl ich nun seit genau 23 Jahren in San Francisco lebte. Aber eine hatte ich, eine, die ich wohl nie wieder los werden würde und auch nicht los werden wollte: Nea.
Ich weiß nicht, woran es lag, aber Nea war für mich ein unglaublich unberechenbarer Mensch und genau das machte sie interessanter und besonderer, einzigartiger als die anderen Leute in meiner Umgebung. Sie liebte zum Beispiel Überraschungen, was ich gar nicht abkonnte, und sie hatte eine Vorliebe für die BDSM-Szene, von der ich, bis ich Nea kennengelernt hatte, noch nicht einmal gewusst hatte, dass sie existierte. Jedenfalls war Nea schon seit einer halben Ewigkeit so etwas wie meine beste Freundin. Und jedes Jahr zu meinem Geburtstag hatte sie sich irgendetwas Unglaubliches einfallen lassen, dass mich wieder und wieder überraschte.
Dieses Mal schien es etwas ganz Besonderes zu sein, denn Nea hatte mich zu meinem 23. in ein hauchenges schwarzes Kleid gesteckt, das gerade so meine Oberschenkel bedeckte, und stöckelte nun neben mir her durch das Zentrum San Franciscos. Es war schon ziemlich spät und natürlich wollte sie mir nicht verraten, wo es hin ging. Ich vermutete einen Club, wo wir so richtig abfeiern würden - obwohl es bei Neas Kreativität auch ein Bordell sein könnte - und lachte innerlich, weil sie viel aufgeregter war als ich. So war sie, meine Freundin, immer lustig, immer auf Zack, während ich mehr der ruhige, etwas emotionslosere Pol war. Und der, der auf Stöckelschuhen gehen konnte, während sie sich regelmäßig an mir festklammerte, um nicht mitten auf der Straße umzuknicken.
Ich pustete mir eine Strähne meines blonden Haares aus der Stirn, welche sich aus meiner Hochsteckfrisur gelöst hatte, und folgte Nea um eine Straßenecke, sodass wir die Hauptstraße verließen. Auch hier war viel los, allerdings wesentlich weniger als vorher. Ich sah mich neugierig um, runzelte die Stirn. Hier war ich noch nie gewesen, und Nea schleppte mich regelmäßig in neue Discos, sodass ich San Franciscos Nachtleben schon recht gut kannte. Ich warf meiner Freundin einen fragenden Blick zu, aber natürlich beachtete sie ihn gar nicht. Typisch - sie wusste, wie sehr mich es fertig machte, nicht zu wissen, wo es hinging, und jedes Jahr aufs Neue machte sie so etwas Überraschendes zu meinem Geburtstag. Unberechenbar.
Dann blieb Nea plötzlich unvorbereitet stehen - es fiel mir erst einige Schritte später auf und so drehte ich mich um und stöckelte zu ihr zurück. "Hier?" Ich sah hoch. Ein zweistöckiges Gebäude, es wirkte auf mich eher uninteressant, wahrscheinlich beherbergte es irgendwelche Büros oder so. Aber anscheinend war dem nicht so, denn Nea packte mich grinsend am Arm und zog mich zu einer Tür, etwas abseits von dem Haupteingang. Davor, halb im Schatten versteckt, stand ein großer, muskulös aussehender Typ, der uns vorbeiwinkte und, wie ich bemerkte, Nea zuzwinkerte - sie war also schon öfter hier gewesen. Okay. Ich runzelte die Stirn und betrat das Gebäude, meine Gedanken rasten.
Es ging mir erst auf, als Nea mich durch die Menschenmenge zur Bar gezerrt hatte. "Das Sinner's Night, oder?", schrie ich gegen den Lärm an. Ein BDSM-Club! Nea hatte mich schon häufig gebeten, mal mitzukommen, aber ich hatte nie sonderlich viel Interesse dafür gezeigt. Und jetzt war ich also hier. Ich funkelte Nea an. "Du bist eine sehr böse Frau." Sie grinste und reichte mir ein Glas, gefüllt mir irgendetwas stark nach Alkohol Riechendem. "Auf deinen 23. und darauf, dass dieser Abend grandios wird", brüllte meine Freundin und stieß mit ihrem gegen mein Glas, leerte es sofort und tänzelte dann davon, um, wie sie es nannte, mal ihre Bekanntschaften zu suchen.
Ich schüttelte lächelnd den Kopf und setzte mich auf einen Hocker an der Bar, exte das Glas und winkte dem Barkeeper. Verschränkte meine Beine, hielt mich aufrecht und sah mich teils gelangweilt teils interessiert um. Ein BDSM-Club also.
Ich lächelte. Vielleicht würde dieser Abend ja doch noch ganz interessant werden.
Ich weiß nicht, woran es lag, aber Nea war für mich ein unglaublich unberechenbarer Mensch und genau das machte sie interessanter und besonderer, einzigartiger als die anderen Leute in meiner Umgebung. Sie liebte zum Beispiel Überraschungen, was ich gar nicht abkonnte, und sie hatte eine Vorliebe für die BDSM-Szene, von der ich, bis ich Nea kennengelernt hatte, noch nicht einmal gewusst hatte, dass sie existierte. Jedenfalls war Nea schon seit einer halben Ewigkeit so etwas wie meine beste Freundin. Und jedes Jahr zu meinem Geburtstag hatte sie sich irgendetwas Unglaubliches einfallen lassen, dass mich wieder und wieder überraschte.
Dieses Mal schien es etwas ganz Besonderes zu sein, denn Nea hatte mich zu meinem 23. in ein hauchenges schwarzes Kleid gesteckt, das gerade so meine Oberschenkel bedeckte, und stöckelte nun neben mir her durch das Zentrum San Franciscos. Es war schon ziemlich spät und natürlich wollte sie mir nicht verraten, wo es hin ging. Ich vermutete einen Club, wo wir so richtig abfeiern würden - obwohl es bei Neas Kreativität auch ein Bordell sein könnte - und lachte innerlich, weil sie viel aufgeregter war als ich. So war sie, meine Freundin, immer lustig, immer auf Zack, während ich mehr der ruhige, etwas emotionslosere Pol war. Und der, der auf Stöckelschuhen gehen konnte, während sie sich regelmäßig an mir festklammerte, um nicht mitten auf der Straße umzuknicken.
Ich pustete mir eine Strähne meines blonden Haares aus der Stirn, welche sich aus meiner Hochsteckfrisur gelöst hatte, und folgte Nea um eine Straßenecke, sodass wir die Hauptstraße verließen. Auch hier war viel los, allerdings wesentlich weniger als vorher. Ich sah mich neugierig um, runzelte die Stirn. Hier war ich noch nie gewesen, und Nea schleppte mich regelmäßig in neue Discos, sodass ich San Franciscos Nachtleben schon recht gut kannte. Ich warf meiner Freundin einen fragenden Blick zu, aber natürlich beachtete sie ihn gar nicht. Typisch - sie wusste, wie sehr mich es fertig machte, nicht zu wissen, wo es hinging, und jedes Jahr aufs Neue machte sie so etwas Überraschendes zu meinem Geburtstag. Unberechenbar.
Dann blieb Nea plötzlich unvorbereitet stehen - es fiel mir erst einige Schritte später auf und so drehte ich mich um und stöckelte zu ihr zurück. "Hier?" Ich sah hoch. Ein zweistöckiges Gebäude, es wirkte auf mich eher uninteressant, wahrscheinlich beherbergte es irgendwelche Büros oder so. Aber anscheinend war dem nicht so, denn Nea packte mich grinsend am Arm und zog mich zu einer Tür, etwas abseits von dem Haupteingang. Davor, halb im Schatten versteckt, stand ein großer, muskulös aussehender Typ, der uns vorbeiwinkte und, wie ich bemerkte, Nea zuzwinkerte - sie war also schon öfter hier gewesen. Okay. Ich runzelte die Stirn und betrat das Gebäude, meine Gedanken rasten.
Es ging mir erst auf, als Nea mich durch die Menschenmenge zur Bar gezerrt hatte. "Das Sinner's Night, oder?", schrie ich gegen den Lärm an. Ein BDSM-Club! Nea hatte mich schon häufig gebeten, mal mitzukommen, aber ich hatte nie sonderlich viel Interesse dafür gezeigt. Und jetzt war ich also hier. Ich funkelte Nea an. "Du bist eine sehr böse Frau." Sie grinste und reichte mir ein Glas, gefüllt mir irgendetwas stark nach Alkohol Riechendem. "Auf deinen 23. und darauf, dass dieser Abend grandios wird", brüllte meine Freundin und stieß mit ihrem gegen mein Glas, leerte es sofort und tänzelte dann davon, um, wie sie es nannte, mal ihre Bekanntschaften zu suchen.
Ich schüttelte lächelnd den Kopf und setzte mich auf einen Hocker an der Bar, exte das Glas und winkte dem Barkeeper. Verschränkte meine Beine, hielt mich aufrecht und sah mich teils gelangweilt teils interessiert um. Ein BDSM-Club also.
Ich lächelte. Vielleicht würde dieser Abend ja doch noch ganz interessant werden.
Im Club...
..."Sinner's Night" im Herzen San Franciscos
Stumm stand ich hinter der knienden, jungen Frau und sah sie an. Sie war hübsch. Lange, braune Haare, rehbraune Augen und einen zierlichen Körper. Wenn ich mich nicht irrte war sie um gute 20cm kleiner als ich und genau das hatte mich dazu gebracht sie als Sub zu nehmen...unter anderem natürlich. Annika war noch recht neu in der Szene das hieß sie war ein fast unbeschriebenes Blatt und ich konnte sie nach meinen Wünschen und Vorstellungen Formen. Sowas war mir am liebsten auch wenn ich sehr wohl Sub's hatte die erfahren waren und wussten wie sie sich zu benehmen hatten. Ivy zum Beispiel hätte niemals den Fehler gemacht mich Empört anzusehen, einen Befehl zu missachten und zu sagen ich solle mich zum Teufel scherren nachdem ich ihr diesen Befehl erteilt hatte...Annika hatte den Fehler gemacht und nun musste sie die Konsequenzen tragen. "Ich weiß noch nicht wie ich dich Bestrafen soll...das vergehen war nicht gerade klein und dir ist klar das ich dich Bestrafen muss?" fragte ich und grinste innerlich. Ich wusste sehr wohl wie ich sie Bestrafen würde aber mein Satz würde bei ihr einen Psychischen Schalter umlegen und eine gewisse Angst vor der Ungewissheit auslösen und das wiederrum würde ihr Lust bereiten und mir Freude. "Ja Master." hörte ich sie leise Antworten und tätschlte ihr zur Belohnung den Kopf. "Braves Mädchen." sagte ich sanft, ging zurück zu dem Thronartigen Sessel im Raum, setzte mich hin und sah sie wieder an. "Nun...ich denke zehn schläge mit dem Rohrstock und eine Pause von zwei Wochen sowie ein Orgasmus-Verbot für die Zeit sollten reichen."
Ich lächelte als sie mich schockiert ansah. "Das sollte dir eine Lehre sein dich nächstes mal zu benehmen denn...sollte sowas wieder vorkommen wird die Strafe nicht so milde ausfallen." erwiederte ich nur, stand auf und strich mein Sakko glatt. "Ist das klar?" erkundigte ich mich und fixierte sie. "Ja Master." stammelte die kleine und wollte aufsehen besann sich aber gleich eines besseren und ließ den Blick gesenkt. Braves Mädchen. Ich verließ das Spielzimmer und ging nach oben in meine Privaträume. Das Gebäude in dem der Club war, war ein zweistöckiges Haus gewesen welches ich einwenig umbauen ließ. Es war zwar immer noch zweistöckig sah aber eher wie in Bürogebäude aus. Während unten der Club und die Spielwiesen waren, waren im zweiten Stock meine Privaträume. Man könnte sagen dass das Obergeschoss eine recht angenehme Wohnung war. Neben einer Küche mit Bar, einem Bade und Schlafzimmer gab es auch ein Spielzimmer sowie ein Büro. Es war logischerweise ganz nach meinen vorstellungen eingerichtet und eigentlich nur in den drei Farben Weinrot, Weiß und Schwarz gehalten. Die Wände meines Schlafzimmer's waren in einem Weinrot gestrichen und die Möbel waren schwarz. Es war schlicht eingerichtet den außer einem Schrank, einem großen Bett und Nachttischchen neben dem Bett war da nichts. Der Boden des Zimmers bestand teilweise aus Panzerglass allerdings konnte man nur von oben runter schauen und nicht umgekehrt. So hatte ich immer einen netten einblick in den Club. Das Badezimmer war vollkommen weiß und die Dusche bestand auch nur aus Glas. Und auch der rest der Wohnung war schlicht eingerichtet es gab kein unnötiges Zeug und das sollte auch so bleiben den diese Wohnung benutzte ich nur wenn ich länger in der Stadt bleiben musste.
Ich ging ins Bad, zog mich aus, machte da Wasser an und stellte mich unter den warmen Wasserstrahl. Ich war unglaublich verspannt und mir wurde klar das es mal wieder an der Zeit war Urlaub zu machen.
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